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Textproben Reisekatalog-Texte

 

 

Entdeckerreise         Thailand

 

Individualreise           Peru

 

 

Thailand

Das ganze Puzzle komplett

 

Wat soll's. Thailand schafft man nicht in einer Reise. Ein Wat schöner als der andere. Die tropischen Traumlandschaften, das goldene Dreieck, die Bergvölker. Das Lächeln der Buddhas, der Mönche, der Kinder... Und doch: Diese Reise spannt den weiten Bogen, nimmt das Langschwanzboot, wenn die Serpentine zu lange dauern würde und hat sogar Zeit für authentisches Mensch zu Mensch. Intensives Erleben erfordert Verzicht: Kein Traumstrand in Sicht. Es sei denn, in der Verlängerung

 

1. Tag: Flug nach Thailand

Kurzer Flug nach Wien und abends Weiterflug mit Austrian Airlines nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag: Bangkok

Am Nachmittag Landung in der thailändischen Hauptstadt. Über mehrstöckige Highways geht es in das nimmermüde Zentrum von Bangkok-City. Gut dass es jetzt den Skytrain gibt, der über die berüchtigten Verkehrsstaus hinwegfliegt. Noch besser, dass Ihr  Hotel ganz in der Nähe einer Skytrain-Station liegt. Am Abend übernimmt Ihr Scout die Stäbchenführung durch die thailändische Küche. Willkommen!

3. Tag: Bangkok

Vom luftigen Skytrain direkt ins Boot zum Wat Po Tempel. Da liegt er, der Riesenbuddha und fühlt sich bis zu den Fußzehen wohl, weil Massage hier Kult und Wissenschaft zugleich ist. Wat Po hat nichts mit Patpong-Techniken am Hut. Hier studiert man das seriöse Kneten des Energiekörpers... Der König hat's gut, er wohnt gleich nebenan, beim tollsten aller Thaitempel, dem Wat-Phra-Keo. Der Smaragdbuddha dort hat Kindsgröße, und ist doch aus echtem Edelstein. Nur aus welchem? Hier gilt’s noch manches Rätsel zu lösen. Warum gibt es immer weniger Klongs wie den von Thonburi? In denen gefischt, gebadet und gewaschen wird, aber auch gebetet in den unzähligen Schreinen und Tempelchen, an denen Ihr Boot vorbeigleitet...Ein bisschen was vom alten Bangkok-Feeling ist noch da.

4. Tag: Bangkok - Khao Yai

Der Bus geht nach Bang Pa In, zur Ex-Sommerfrische der Ex-Könige. Smaragdgrün schimmern die Reisfelder auf dem Weg nach Ayutthaya. Auch vor 400 Jahren gab's hier schon Wasser im Überfluss, und die Könige von Siam haben das Venedig des Ostens gebaut. Nur noch Ruinen lassen erahnen, was einst die schönste Stadt Asiens genannt wurde. Am Abend sind Sie mitten im Regenwald des Khao Yai Nationalparks und hundert Orchideensorten regenerieren sich mit Ihnen über Nacht. (180 km).

5. Tag: Khao Yai - Phitsanulok

Zeit für Zoom und Makro-Objektiv. Der frühe Vogel putzt den ersten Elefanten! Die Blüten und die Kehlen der exotischen Vögel öffnen sich beim Sonnenaufgang, wenn Sie sich unter Führung eines Rangers durch das morgennebelige Urwalddickicht schlagen. Hören Sie schon den Orchideen-Wasserfall rauschen? - Zeit für einen Filmwechsel. In Phitsanulok am Nanfluss liegen die Hausboote malerisch am Kai. Die Sonne versinkt hinter dem Wat Si Ratana Mahatat und der Buddha Jinarat schenkt Ihnen oben am Berg zum Tagesausklang sein goldenstes Lächeln. (380 km).

6. Tag: Phitsanulok - Chiang Rai

Riesige Geisterskulpturen im Uferpark des Wat Si Kohom Khan in Phayao zeigen eine Art Disneyland des Jenseitsglaubens. Rund um den Märchensee hört man den Bullfrog Blues: Der Steckbrief der Ochsenfrösche steht fast auf jeder Speisenkarte... Weiter nach Chiang Rai in den äußersten Norden Thailands. Nur einen Steinwurf vom Hotel sind Sie mitten im Nachtmarkt: da bieten die Bergvölker und Grenzgänger aus dem nahen Burma feil, was sich so schmuggeln und verkaufen läßt, da kräuseln krasse Gerüche um Ihre Nase und  kulinarische Herausforderungen werden vor Ihren Augen frisch zubereitet. Abenteuer kann man auch essen! (490 km).

7. Tag: Goldenes Dreieck

Rund um das berüchtigte Goldene Dreieck der Opiumdealer trägt das Bergvolk oft noch die traditionelle Tracht. Bei Mae Chan kommen Sie in ein Dorf, wo Völkerkundler noch Doktorarbeiten schreiben könnten. Ihr Scout kennt die Leute, sorgt für Kontakt. Am Mittag stehen Sie endlich am nördlichsten Punkt Thailands und schauen hinüber in die fremde Welt von Burma. Die andere Seite des Dreiecks sehen Sie dann in Chiang Saen, der  Fürstenhauptstadt aus der Sukhothai-Ära. Vom Ufer des Mekong schweift der Blick hinüber nach Laos. (150 km).

8. Tag: Chiang Rai - Chiang Mai

Die abenteuerliche Strecke nach Chiang Mai nehmen Sie mit dem Longtailboot auf dem tropischen Kok-River. Bei einem Bergvolkdorf wird angelegt, und wieder flutet Ihnen buntgewandete Neugier entgegen. Per Bus geht es über die heißen Quellen von Wiang Pa Pao nach Chiang Mai City, der zweitgrößten Stadt Thailands. Noch 300 Stufen auf den Tempelberg: Der Tagesausklang auf dem Doi Suthep wird vom Blick auf die Perle des Nordens gekrönt.(240 km).

9. Tag: Doi-Inthanon-Nationalpark

Höher und höher winden sich die Serpentinen um die Reisfeldterrassen hinauf zum Doi-Inthanon-Nationalpark mit dem höchsten Berg Thailands. Wanderbare Ausblicke vom Nebelwald über die üppig grüne Berglandschaft. Back to the City:  Textileinkäufer aus aller Welt holen sich hier die angesagten Muster. Auch  Silber, Seide und Lackhandwerk von Chiang Mai sind auf westlichem Lifestyle-Niveau. Ihr Scout führt Sie hinter die Kulissen der feinen Shops zu den Türen der kleinen Familienfabriken. (180 km).

 

10. Tag: Chiang Mai - Sukhothai

Elefanten haben eine Nase für die effektive Erledigung von Schwerstarbeit. Wie praktisch beim Sortieren verschieden duftenden Tropenholzes! Sie werden nicht schlecht staunen, im Dickhäuter-Coaching-Camp von Mae Ping... Am Nachmittag werden Linsenspezialitäten dargeboten: Haripunchai in Lamphun ist einer der meistfotografierten Wats Nordthailands, und der Chedi des Wat Phra Kaew Don Tao in Lampang reizt zu weiteren Tests der Goldaufnahmefähigkeiten Ihrer Kamera. Im Teleobjektivbereich des Tages liegt Sukhothai. (330 km).

11. Tag: Sukhothai

Back to the roots: Der Thai-Stil ist eigentlich ein Kulturmix, der in Sukhothai erfunden wurde, der ersten Hauptstadt Siams. Dass das Ganze doch mehr ist als die Summe seiner Teile, zeigt der archäologische Park. Auch in der kleineren Schwesterstadt Si Satchanalai macht der Walk on the Ruins die Wurzeln der Siam-Kultur sichtbar und greifbar.

12. Tag: Sukhothai - River Kwai

Kamphaeng Phet, das Puzzle der Vergangenheit füllt sich mit weiteren Steinen, eine der eindrucksvollsten Tempelstädte Thailands. Im Grenzgebiet zu Burma übernachten Sie an Bord eines Hausboots auf dem River Kwai. Wenig Komfort. Kerzenlicht statt Strom. Menschen, statt Ober im Frack. (520 km).

13. Tag: River Kwai

Von diesem Tag werden Sie noch Ihren Eltern oder Ihren Enkeln erzählen: Wer kennt sie nicht, die Brücke über den Mae Klong, weltberühmt durch die Verfilmung des Romans "Die Brücke am Kwai". Im Museum ertönt er wieder, der River Kwai Marsch, ein gepfiffener Vorgänger des Lieds vom Tod. Dann wird der Film zur Farce, denn  Sie fahren in Echtzeit mit der Death Railway über die unglaublich waghalsige Eisenbahntrasse. Der Mythos rattert, und Sie kommen erst mit dem Umstieg aufs Boot wieder aus der Filmschleife raus: An den Wasserfällen von Sai Yok Yai kehrt wieder Ruhe ein. Beim Abschiedsdinner mit Thai-Curry & Co. haben Sie die Wand des Lächelns durchbrochen, - von hinten.

14. Tag: River Kwai - Bangkok

Freies Genießen des letzten Vormittages.Auf der Rückfahrt nach Bangkok gibt es noch ein High-Light im wahrsten Sinne des Wortes: den Chedi Phra Pathom - das höchste buddhistische Bauwerk der Welt. Höher hinaus geht's nicht in Thailand! Eigentlich fehlen nur die Traumstrände, die zur Badeverlängerung auf  Sie warten würden. (230 km). Falls nicht: Kurz vor Mitternacht hebt der Austrian Airlines-Flug nach Wien ab (nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

15. Tag: Ankunft in Europa

Ankunft in Wien am frühen Morgen und Anschluss zu den anderen Städten.

Auf ähnlicher Route können Sie zu Ihrem Wunschtermin auch individuell, mit Freunden oder Ihrer Familie reisen. Mehr darüber im Katalog Individuell 2003.

 

 

Peru

Highlights im Land des Kondor

 

Anden und Kordilleren. Schneebedeckte Gipfel und ein Bergsee, groß wie ein Meer. 4000 Meter Höhenunterschied liegen zwischen dem Titicacasee und den rätselhaften Islas Ballestas im Humboldtstrom. Sie kommen von Wüstenoasen ins Hochgebirgsklima: Alpacapulli oder Sommeroutfit? Ihr Scout weiss, was Sie wann brauchen. Das Reich der Inkas, kompakt und kompetent.

 

1. Tag: Flug nach Peru

Individuelle Anreise nach Amsterdam. Am Vormittag Abflug mit KLM über Aruba nach Lima. Ankunft am frühen Abend. Ihr Scout erwartet Sie und bringt Sie zum Hotel.(Flugdauer ca. 15 Std.).

2. Tag: Lima - Paracas

Mit dem Stock in der Hand hat Francisco Pizarro die Reißbrett-Hauptstadt der spanischen Eroberer entworfen. Gruselig, seine angebliche Mumie in der Kathedrale, schaurig, die Katakomben von San Francisco, elegant, wie man in Miraflores heute wohnt. Was vor Kolumbus war, hat das archäologische Museum gesammelt. Ein grimmiger Inquisitor prüft Ihre Volljährigkeit vor Betreten der Abteilung mit erotischer Keramik. Am Nachmittag Fahrt auf der Panamericana Sur: Braungelbe Mondlandschaften, riesige Dünen und kleine Oasenstädte kennzeichnen die Pazifikküste am kalten Humboldtstrom. Auf der Halbinsel Paracas erinnern Grabstätten an die Zeit früher Indianerkulturen. (250 km).

3. Tag: Paracas - Ica

Delfine begleiten Sie zu den Islas Ballestas, dem sogenannten kleinen Galápagos. Ein Vogelparadies. Seelöwen, Pinguine, Pelikane und Albatrosse haben hier ihre Lieblingsstrände. Aber wie kommt der Armleuchter hierher? Das mystische Scharrbild des Kandelabers können Sie vom Boot aus gut erkennen. Aus der Ufoperspektive sehen die Lieblingsobjekte Erich von Dänikens noch eindrucksvoller aus. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie nachmittags von Ica aus einen Rundflug über die zahlreichen weiteren Scharrbilder von Nacza unternehmen (ca. ### ¿). Übernachtung in einer kleinen Oase. (70 km).

4. Tag: Ica - Lima

Geheimnisvolle Exponate im  Museum von Ica: Der ungeheuer lange Schädel stammt von einem Menschen, aber wen wollten die Indianer damit imitieren? Am Nachmittag zurück nach Lima mit Lagunenstopp an der traumhaften Oase Huacachina. (320 km).

5. Tag: Lima - Arequipa

Morgens kurzer Flug über die Küstenwüste nach Arequipa. Die Stadt des ewigen Frühlings ist spektakulär umrahmt von drei Vulkanen, deren weicher, weißer Stein die kolonialen Bauten prägt. Und mittendrin Santa Catalina, einst ein Firstclass-Kloster, eine Stadt in der Stadt: 150 Nonnen hatten 400 Servicedamen... Viel Zeit zum Staunen.

6. Tag: Arequipa - Puno/Titicacasee

Von Arequipa zum Titicacasee geht's mal nicht mit dem Privatchauffeur. Rund Sechs Stunden Busfahrt durch die unwegsame Gebirgslandschaft! Die grünen Felder verschwinden, Luft und Vegetation werden dünner, bis Sie in Crucero Alto auf 4490 m den höchsten Punkt erreichen. Weiter geht~#~s durch die Hochebene von Imata, vorbei an romantischen Bergseen und kleinen Indianersiedlungen. An ihrem Tagesziel in Puno  (3825 m) erwartet Sie Ihr einheimischer Scout und bringt Sie erst mal zum Hotel am schilfumrandeten See. (ca. 350 km). Die Busfahrt durch einen Flug von Arequipa nach Juliaca ersetzt werden.

7. Tag: Titicacasee

Schnee auf den Gipfeln der Königskordillere, weiße Hauben auf den Felsmassen der Anden. Und Sie auf der riesigen Wasserfläche, unter der das Gold der Inkas ruhen soll. Ein tiefblaues Meer im Hochgebirge. Ihr Boot fährt zu den schwimmenden Schilfinseln, ein Museumsdorf, das die Urus ständig runderneuern müssen. Auf dem Markt von Puno tragen die Männer lange Zipfelmützen und kauen Cocablätter, die Frauen reden in der alten Indianersprache. Stöbern und staunen Sie am Nachmittag, oder nutzen Sie die Exkursionsmöglichkeit  zu den Chullpas von Sillustani.

8. Tag: Titicacasee - Cuzco

Fahrt nach Juliaca, wo die abenteuerliche Fahrt mit der Andenbahn durch das Hochland der Kordilleren mit seinen zahlreichen Siedlungen der Quechua-Indianer und bunten Bahnhofsmärkten beginnt. Nach Überquerung des La-Raya-Passes (4325 m) erreichen Sie am Abend Cuzco. (380 km)

9. Tag: Cuzco

Die einstmals goldstrotzende Hauptstadt des Inkareichs, heute ein Open-Air-Museum: Inkamauer,  Sonnentempel Koricancha, Plaza de Armas und die Kathedrale, wo auf einem Altarbild des letzten Abendmahls ein Meerschweinchengericht auf dem Tisch steht, - pikanter Volksglaube. Danch erkunden Sie mit Ihrem Scout die kolossalen Inkaanlagen von Sacsayhuaman, Kenko, Tambo Machay und Pucapucara.

10. Tag: Cuzco - Machu Picchu

Das Wunder mitten in den Kordilleren: Die letzte Bergfestung der Inkas wurde erst 1911entdeckt. Die Schmalspurbahn wackelt durch das wilde Urubambatal nach Machu Picchu. Sack für Sack haben die Inkas die Erde für die Terrassenfelder hochgeschleppt, und den Guanodünger mit dazu. Inti-Huatana nannten Sie Machu Picchu, den Ort, an dem die Sonne festgezurrt ist, in heutiger Sprache einfach: High Light! Im Schatten darunter liegt Aguas Calientes mit seinen heißen Quellen. Hier ist Ihr Hotel. (110 km).

11. Tag: Machu Picchu - Yucay

Am Morgen, ohne die Tagesausflügler, gehört Ihnen Machu Picchu praktisch allein. Für Schwindelfreie ist der Huayna Picchu der Zuckerhut dieser Reise. Oder wandern Sie zum Sonnentor (Inti Punco). Am Nachmittag geht's wieder auf dei Schienen bis nach Ollantaytambo, und weiter durch das "Tal der Inka" zum romantischen Hacienda-Hotel in Yucay.

12. Tag: Yucay - Cuzco

Nach dem morgendlichen Aufstieg zur Inkafestung von Ollantaytambo wartet die Dusche der Prinzessinnen auf Sie. Den Damen konnte jedermann dabei zusehen. Dafür gibt's in den mörtellosen Steinmauern nicht mal Ritzen: Präzisionsarbeit. Dann in Pisak ist Indiomarkt, der bunteste und quirligste überhaupt. Am Nachmittag zurück in Cuzko. Freizeit. (95 km).

13. Tag: Rückflug von Lima

Rückflug nach Lima. Heute hat das Goldmuseum geöffnet: Hochkarätig!  Noch ein Pisco sour? Sie haben Zeit für mehr. Abflug erst gegen Abend mit KLM über Aruba (Flugunterbrechung möglich) nach Amsterdam (Flugdauer ca. 14,5 Std.).

14. Tag: Rückkehr aus Peru

Ankunft in Amsterdam am Nachmittag und Anschluss zu den anderen Städten.

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